Bauliche Vorraussetzungen
zur Umsetzung des Konzeptes
Die Eingang und Zugangssituation wurde neu gestaltet und entzerrt. Ein kleines abgeteiltes Büro mit großem Sichtfenster zu Arbeitsraum hin entstand,
in dem in Ruhe vom Personal Verwaltungsarbeiten getätigt werden können. In freundlichen, hellen, warmen Zitrusfarben gestrichen, bilden Wände und
der neu eingegossene helle Industrieboden im gesamten Arbeitsbereich eine farbliche Einheit.Die Treppenanlage zu den neu gestalteten Umkleideräumen im Untergeschoss wurde neu geschaffen, ein elektrischer Plattform-Treppenlifter installiert, um den Rollstuhlfahrern den Zugang zum Untergeschoss zu ermöglichen.
Im Bereich der ehemaligen Umkleiden im EG wurden die Zwischenwände entfernt und die Zugangsöffnung aufgebrochen, so dass ein offener Bistrobereich mit Küchenzeile entstehen konnte, in dem nun sowohl Mahlzeiten eingenommen werden, als auch die hauswirtschaftlichen Angebote wie Kochen und Backen in kleinen Gruppen stattfinden können.
Die Essensausgabe in der bisherigen Küche wird mit einer neuen Kalt-Warm Ausgabetheke ausgestattet. Im gleichen Arbeitsgang wurde der Bodenbelag
dem Boden des angrenzenden Multifunktionalraumes angeglichen.Im großen Multifunktionalraum wurde neben einem neuen Boden auch die Innenausstattung erneuert. Neben Ruhe- und Entspannungszonen mit Bett/Liege und Sitzmobiliar trennen zum Teil offene Regal-Wände, zum Teil Schränke diesen Bereich vom zweckmäßig eingerichteten Teil für die kognitiven, die Motorik fördernden Angebote, sowie die Gesprächsgruppen.
Im Untergeschoß befindet sich neben den neuen Umkleideräumen Damen und Herren ein großer Raum, der zwei Förderangeboten zur Verfügung steht:
Bewegung Gymnastik, Therapie, sowie dem gesamter künstlerischen/kreativen Angebotspalette. Hier waren baulich lediglich die Elektrik und Beleuchtung
zu erneuern, sowie das Abteilen zur Garage durch Leichtbauwände vonnöten.Zweckmäßig und praktisch ausgestattet mit Arbeitstischen, Regalen, Schränken strapazierbaren Sitzgelegenheiten kann vielfältige Materialienverarbeitung angeboten werden und zu Anregung, Üben und Trainieren auffordern.
Geschenke, Dekoration und Gebrauchsgegenstände können hergestellt werden, Beschäftigungsmaßnahmen im Bereich Kreativität, handwerkliche Tätigkeiten und Selbstständigkeit sollen hier umgesetzt werden.
HILFE UND UNTERSTÜTZUNG
Die Realisierung dieses Projektes ist uns nur möglich gewesen, durch die Unterstützung Dritter.
Wir dürfen uns herzlich bedanken für die großzügige Spende der Deutschen Bank (Alfred-Herrhausen-Stiftung) i.H.v. 26.000€, bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 2. integrativen Zimmersmühlenlaufes 2007, Herrn Maier von der Firma Hpcosmos und bei unserem Vermieter, der Firma Straub, für das Verständnis und die Unterstützung bei der Durchführung der Umbauarbeiten.
Bitte beachten Sie auch folgende Presseartikel: